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Förderprojekt Ready4future – Fachliche Qualifizierung und ergänzende Skills für Selbständige und Ein-Personen-Unternehmen in der Messe-und Veranstaltungswirtschaft
Fördergeber Europäische Kommission
Förderschwerpunkt Erasmus+
Projektpartner BF/M-Bayreuth (Deutschland), Deutsche Event Akademie GmbH (Deutschland), i-smARt Trust reg. (Liechtenstein), ÖSB Studien und Beratung gemeinnützige GmbH (Österreich), Manfred Gabler (Österreich), Steunpunt voor de productionele, ontwerpende, en technische krachten van de brede culturele sector (Belgien), Neumann & Ritter GbR (Deutschland), Stichting overleg onderwijs arbeidsmarkt theatertechniek (Niederlande)
Projektkoordinator  Deutsche Event Akademie GmbH
Dauer des Projekts 01.10.2020 – 30.09.2021
Verantwortlicher Vorstand Prof. Dr. Torsten M. Kühlmann
Verantwortliche Mitarbeiter Jörgen Eimecke, M. Sc.

Projekthintergrund

Mit der weltweiten Krisensituation – ausgelöst durch die Corona-Pandemie – ist die internationale Veranstaltungswirtschaft vollständig zum Erliegen gekommen. Die Frage, wann und wie es überhaupt wieder möglich sein wird, Versammlungen und Veranstaltungen mit einer größeren Anzahl von Menschen durchzuführen, lässt sich auf absehbare Zeit nicht klar und eindeutig beantworten.
Ganz konkret will das Projekt zur aktiven Bekämpfung der akuten Gefährdung von Arbeitslosigkeit in der Veranstaltungswirtschaft beitragen. Oft handelt es sich hierbei um besonders junge, beruflich unerfahrene Menschen, ebenso Quereinsteiger und zugewanderte Fach- und Arbeitskräfte, die durch einen Mangel an Qualifikation, Kompetenzen und Fertigkeiten, besonders betroffen sind.

Projektziele

Für ein so multikulturell und international geprägtes Arbeitsumfeld, wie es in der Veranstaltungswirtschaft vorherrscht, ist es inhärent, Herausforderungen und Problemlösungen im Bereich der Qualifizierung sowie Aus- und Weiterbildung transnational zu denken und anzugehen. Die am Projekt beteiligten Organisationen eint der europäische Geist und die „gute Praxis“ aus zahlreichen, gemeinsamen europäischen Kooperationen und Projekten.
So besteht ein Ziel des Projekts darin, die Ergebnisse aus den erfolgreichen, branchenspezifischen Erasmus+-Projekten (u. a. der ECVAET-Serie, TeBeVAT-Serie, ETTE, LAAR, OiRA, TALQ, EI-Integr) vor dem Hintergrund der neuen Herausforderungen zu durchleuchten und zu diskutieren.
Das Konsortium diskutiert und erarbeitet Antworten zu folgenden Detailfragen:

  • Wie kann die Antifragilität der Veranstaltungswirtschaft und der Akteure, insbesondere der Solo-Selbstständigen, gestärkt werden?
  • Was bedeutet dies konkret für die Konzeption und Anpassung von Ausbildung und Qualifizierung der Akteure in der Veranstaltungswirtschaft und von Beschäftigten, im speziellen der Solo-Selbstständigen?
  • Welche zentralen bildungspolitischen und gesamt europäisch gedachten Modernisierungsprozesse innerhalb der Veranstaltungswirtschaft müssen nun gebündelt, weiterentwickelt und dadurch konkret gestärkt werden?

Projektablauf

Grundpfeiler der gemeinsamen Zusammenarbeit bilden drei Transnationale Partnertreffen in Wien (AT), Frankfurt (DE) und Brüssel (BE). Hierzu werden auch externe nationale Experten in den Diskussions- und Arbeitsprozess mit eingebunden. Die Ergebnisse und Erkenntnisse aus den Diskussionsrunden werden in entsprechenden Protokollen und Arbeitspapieren festgehalten und am Projektende in einem Bericht zusammengefasst. Die Zusammenarbeit während der transnationalen Treffen wird durch ein „Mutual Learning-Seminar“ digital unterstützt, welches auch zur Vor- und Nachbereitung genutzt wird. Zwischen den Partnertreffen werden eine Serie von Online-Konferenzen abgehalten und die Partner bereiten inhaltlich definierte Schwerpunkte zu diesen vor. Die einjährige strategische Partnerschaft, in denen Organisationen aus Belgien, Deutschland, Liechtenstein, der Niederlande und Österreich kollaborieren, beginnt zum Oktober 2020 und endet im Oktober 2021.