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Rückblick: „Establishing transnational business partnerships between Latin America and Caribbean and the EU through SMEs: Challenges and Opportunities”

„Establishing transnational business partnerships between Latin America and Caribbean and the EU through SMEs: Challenges and Opportunities”.

Lateinamerika zu Gast an der Universität Bayreuth.

Das BF/M-Bayreuth hat am 25.10.2019 gemeinsam mit der European Union – Latin America and Caribbean (EU-LAC) Foundation, dem Bayerischen Hochschulzentrum für Lateinamerika (BAY-LAT) und der Universität Bayreuth zu einer Vortragsveranstaltung mit dem Titel „Establishing transnational business partnerships between Latin America  and Caribbean and the EU through SMEs: Challenges and Opportunities” eingeladen.

Nach einer kurzen Begrüßung durch BF/M-Präsident Herrn Prof. Kühlmann stellte Frau Paola Amadei, Geschäftsführerin der EU-LAC Foundation, die Stiftung sowie deren Aktivitäten vor. Dabei hob sie insbesondere deren Bemühungen hervor, die Beziehungen zwischen der Europäischen Union und der Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten zu intensivieren. Die anwesenden Studierenden wurden außerdem umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten eines Praktikums bei der EU-LAC Stiftung informiert, wobei insbesondere die internationale Orientierung einer solchen Stelle zu begeistern wusste.

Im Anschluss berichtete Frau Prof. Pinot de Villechenon von der ESCP Europe Business School in ihrem kurzweiligen Vortrag zum Thema „Wege lateinamerikanischer Unternehmen in den europäischen Markt“ von ihrer in diesem Zusammenhang durchgeführten Studie mit 225 lateinamerikanischen KMU. Dabei wurde insbesondere auf die diversen Schwierigkeiten eingegangen, die die jeweiligen Unternehmen für einen erfolgreichen Markteintritt überwinden müssen. Die Studie lieferte in diesem Zusammenhang interessante und überraschende Erkenntnisse: Portugiesische Unternehmen berichteten beispielsweise von dialektbedingten Sprachbarrieren mit brasilianischen Unternehmensvertretern, obwohl beide Staaten die gleiche Landessprache aufweisen. Auch die Tatsache, dass Mexiko und die EU-Staaten trotz der großen geographischen Entfernung eine größere kulturelle Nähe aufzuweisen scheinen als Mexiko und die USA, faszinierte die Zuhörer und veranschaulichte die hohe Relevanz der durchgeführten Studie. Im Rahmen ihres Vortrags referierte Prof. Pinot de Villechenon außerdem über die Potenziale und spezifischen Charakteristika der verschiedenen lateinamerikanischen Märkte, z. B. Brasiliens Hang zu immensen bürokratischen Anforderungen.

Im Rahmen der anschließenden Diskussionsrunde konnten unsere Gäste und die Studierenden sowohl die Studienergebnisse als auch die in diesem Zusammenhang erlebten Erfahrungen vertiefen. Nach einem spannenden und interessanten Austausch wurde die Veranstaltung nach rund zweieinhalb Stunden mit einem Gruppenfoto abgerundet, die Teilnehmer verabschiedeten sich mit zahlreichen neuen Erkenntnissen ins Wochenende.

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